Dienstag, 18. Mai 2010

der degenerierte Mensch

Die Darstellung der "anderen" bzw. des Südens ist meist defizitär. Denen fehlt etwas, dass wir haben. "Wir sind weiterentwickelt" ist der Westen das wirklich? Was können wir schon? Die einfachsten Handgriffe sind für uns kaum verständlich. Wie kann ich selbstständig Essen herstellen produzieren. Wir sind abhängig von Produzenten und verlieren eine gewisse Freiheit und gewinnen eine andere Freiheit.
Was ist gut für uns? Wir wissen nicht wann es genug für uns ist! >Das ist wohl einer der größten Schwächen der Menschheit. Würden wir diesen Punkt kennen, an dem wir zufrieden sind, dann gäbe es keine Kriege und womöglich keine Ungleichheiten auf dieser Welt. Aber alles ist anders und im ständigen Wandel. Das gefällt uns auch, auch wenn dieser Wandel oft Opfer fordert. Wie Kriege, Krisen, Naturkatastrophen, sie geben uns dennoch wieder neue Perspektiven. Auch wenn die Angst besteht vor diesen großen Einbüßen, so haben solche großen Umbrüche auch viele positive Aspekte. Sie bringen die Menschheit auf den Boden der Realität zurück.

Heute ist der 19.Mai und schon langsam bzw. immer schneller werdend scheint unser etabliertes System auf allen Seiten zu bröckeln. Keiner weiß was passieren wird, wie sich die Talfahrt des Eurokurses auswirkt usw. Die Zukunft scheint derzeit ungewisser als sonst, und das beunruhigt jeden von uns. Ich glaube alle spüren dass es schon bald krachen wird. Die Ruhe vor dem heftigen Sturm womöglich, der keinen Stein auf dem anderen lässt? Oder bleibt alles wie es ist? Düstere Prognosen gab es schon viele. Wird sich diese diesmal bewahrheiten?

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